Gleichstellung > Frauengerechte Hochschule

Frauengerechte Hochschule

Frauengerechte HochschuleDas Profilelement: "Frauengerechte Hochschule"

 

Die HS Bonn-Rhein-Sieg wurde im Jahr 1995 als frauengerechte Hochschule gegründet. Aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen (demografischer Wandel, Qualifizierung von jungen Frauen) hat sich die Hochschule im Jahr 2007 entschieden, den Ausbau als gender- und familiengerechte Hochschule zu vollziehen.

Gesetzlicher Auftrag

Gleichberechtigte Ausgestaltung der Hochschule durch eine qualitativ und quantitativ gleichberechtigte Teilhabe von Professorinnen, Mitarbeiterinnen und Studentinnen in der Hochschule." Empfehlungen zum Ausbau der Hochschule Rhein-Sieg als frauengerechte Hochschule im September 1997

Download

Zur Ausgestaltung der Frauengerechtigkeit wurden u.a. folgende Dimensionen definiert:

  • Inhaltliche Dimension (Auswahl der Studienangebote, Parallel- und Zusatzangebote für Studentinnen, Betonung der sozialen
    Kompetenzen)
  • Personelle Dimension (Einbezug von Frauennetzwerken)
  • Institutionelle Dimension (Angemessene Teilhabe von Frauen in der Verwaltung, Gleichstellungsbeauftragte)
  • Räumliche Dimension (Berücksichtigung frauenspezifischer Aspekte beim Hochschulbau durch Einbezug einer Architektin)
  • Soziale Rahmenbedingungen (Aufbau von Kinderbetreuungsangeboten)

Ranking Cews

Hierbei handelt es sich um eine Ranking nach Gleichstellungsaspekten, das vom Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung durchgeführt wurde. Das Ranking beruht auf rein quantita-
tiven Daten (Stand 2001) und bewertet die einzelne Hochschule als Ganzes

Das Ranking bewertet folgende Bereiche

  • Studierende (Anteil der Studentinnen)
  • Promotionen und Habilitationen (nur Universitäten)
  • Hauptberuflich wissenschaftliches und künstlerisches Personal (Anteil Frauen)
  • Professuren (Anteil Professorinnen)
  • Veränderungen gegenüber 1996 (Anteil Frauen Vergleich 1996 zu 2001)

Die Stellung der Hochschule im Ranking nach Gleichstellungsaspekten
Ergebnisse (2001)

  • Studierende (Mittelfeld)
  • Hauptberuflich wissenschaftliches und künstlerisches Personal (Mit einem Frauenanteil am Personal von 35 % und 31 % bei den Studierenden Rang 3 in der Spitzengruppe)
  • Professuren (Rang 5 der Spitzengruppe)
  • Veränderungen gegenüber 1996 (Schlussgruppe, da Frauenanteil im Vergleich 1996 zu 2001 schlechter geworden ist. Im Jahre 1996 gab es nur die zwei Fachbereiche Wirtschaft und dort nur einen Gründungsdekan und eine Gründungsdekanin. Der Anteil von 50 % konnte beim Aufbau der technischen Fachbereiche nicht gehalten werden)
  • Dadurch insgesamt Mittelfeld (5 von max. 10 Punkten)

Weitere Informationen

unter Leistungen, Evaluation & Benchmarking, cew. publik. no5